Schützenbruderschaft-Höngen

 

 

Königsball 25.06.11

12 Königspaare, eine Königin und ein König sind der Einladung der Schützenbruderschaft Höngen am Kirmessamstag zum Königsball der Ehemaligentreffen gefolgt.

 

Kalmthout 2011
 
Am 29.05.2011 fuhren vier Schützen zum diesjährigen Confederatieschießen nach Kalmthout. Die 1 ½ stündige Hinfahrt begann morgens um 07:00 Uhr. Da drei der Offiziere am Vortag den Offiziersausflug mitgemacht hatten, waren diese noch sehr gerädert. Auf dem Weg wurde mal wieder festgestellt, wenn die Schützen von Höngen in Belgien zu Besuch sind, wird mindestens eine Straße umgebaut, und es müssen mehrere Umwege gefahren werden, bis man das eigentliche Ziel erreicht hat. Jedoch hatten die Umwege dieses Jahr die Fahrtzeit nicht wesentlich verlängert und die Vier kamen noch rechtzeitig zur heiligen Messe, die jeder Veranstaltung voraus geschoben wird.
Nach der heiligen Messe, lud der Bürgermeister der Stadt Kalmthout die anwesenden Vereine zum Sektempfang ein. Während die Mitglieder Sekt, Wein oder Orangensaft genießen konnten, hielt der Bürgermeister und der Veranstaltungsleiter eine Rede, damit das Schießen auch dieses Jahr wieder gut gelingen würde. Leider konnten die Anwesenden nicht in das Rathaus eingeladen werden, in dem der Sektempfang üblich stattfindet, denn dort wurde ein Krisenstab abgehalten, da durch die Hitze 4.000 Hektar Heide abgebrannt waren.
Der Präsident der Höngener Schützen war noch so vom Vortag angeschlagen, dachte sich, mit Bier geht es mir besser, als mit diesem abgestanden Sekt den man mir gegeben hat. Er beschwerte sich leise bei einem seiner Untertanen, die ihn daraufhin leise aufmerksam machte, dass der Sekt nicht abgestanden war, sondern er sich lediglich ein Glas Weißwein genommen hatte. Daraufhin gab es für die nächste Stunde anstatt Bier, erstmal Wasser, Saft und Kaffee, um das Gehirn wieder in Schwung zu bringen. Zudem gab es auch ein richtig gutes Frühstück, an dem man sich satt essen musste, da es sonst den ganzen Tag keine Möglichkeit gab, um sich zu ernähren.
So gegen 13:00 Uhr konnte man sich zu den verschiedenen Schießdisziplinen eintragen lassen. Von den vier anwesenden Schützen haben sich drei eingetragen. Gottfried Engendahl: Luftgewehr auf Karten und auf Pleumkes. Karl-Heinz Welter: Luftgewehr auf Karten und auf Pleumkes. Maria Goertz: Luftgewehr auf Karten und Königsschießen 2011 Hochmast. Leider konnte keiner der Anwesenden mit der Armbrust 20m schießen, da diese nach der Reparatur noch nicht eingeschossen war.
Beim Königsvogelschuss der Confederatie, dürfen sich alle aktuellen Könige und die Könige des vorherigen Jahres beteiligen, um diese Würde zu erhalten. Da wir dieses Jahr keinen König oder Königin haben, konnte nur die alte Königin Maria Goertz versuchen diese Ehre zu erringen, und Confederatie-Königin werden. Bevor mit dem Vogelschuss jedoch begonnen werden konnte, mussten alle Teilnehmer dreimal unter Trommelschlag um den Schießmast gehen, um so böse Geister zu entfernen. Nach dieser traditionellen Zeremonie konnte mit dem Königsschießen begonnen werden. Für diese Disziplin hatte Lambert Spykers den Gipsvogel hergestellt, und mit 10 Stangen Eisen besonders viel Wert auf Festigkeit gelegt, da der Vogel mindestens drei Runden unter Beschuss standhalten muss, sonst ist der Vogelschuss ungültig. Weiterhin stellten die Höngener Schützen die Ambrust und die Bolzen. Das Königsschießen begann um 16:00 Uhr und endete mit dem fallenden Vogel so gegen 18:00 Uhr. Maria Goertz hatte den „Heimvorteil“, denn sie kannte sich mit der Waffe aus, sowie mit der ungewöhnlichen Situation senkrecht in die Höhe zu schießen. Dadurch konnte sie 15 von 16 möglichen Treffer erzielen. Mit dieser hohen Anzahl, war sie die beste Schützin in dieser Disziplin, ging jedoch leider nicht als Sieger hervor. Die anderen Könige hatten sich im Laufe des Schießens auch an die Waffe gewöhnt, und mit und mit, wurden auch diese treffsicherer (Wobei nur die Frauen wirklich aufgeholt hatten!). Die Confederatie-Königin des Jahres 2010, Christiane van Wesel, wurde je kleiner der Vogel war immer gefährlicher. Jedoch kam aus dem Hinterhalt der junge Nils Jansens, der schon 16 Schuss vergeblich auf den Vogel abgegeben hatte, während sich der folgende König schon  auf seinen Schuss vorbereitete, schoss er mit dem 17. Schuss und seinem ersten Treffer den Vogel ab. Das war ein König mit dem keiner gerechnet hatte. Die Disziplin in der Nils Jansens normalerweise schießt, ist der Bogen, und dadurch zielt und schießt er sehr schnell. Beim Vogelschuss ist das ein Nachteil, denn man muss den Vogel genau im Visier haben, sonst schießt man daneben. Jedoch hatte er es allen gezeigt! Ein Nachteil, den nicht nur Nils Jansens bewältigen musste, war das sonnige Wetter, denn durch die Sonne spiegelte sich etwas in Kimme und Korn, und die Sicht wurde beim Zielen behindert. Nachdem Karl-Heinz, der Spanner der Armbrust, sich einen Regenschirm hatte geben lassen, und diesen beim Zielen über den Schützen hielt, wurde dieses Problem jedoch behoben. Nach einer halben Stunde merkte er jedoch, dass ihm die ganzen Aufgaben zuviel wurden, somit musste der Präsident als „Schirmherr“ herhalten. Nicht nur die Sonne, sondern auch der Wind wurde im Verlauf zu einem Nachteil. Man hätte die Disziplin auch „Op de Wipp“ nenne können, da der Vogel auf der Stange hin und her wehte.
Dem Vogelschuss angeschlossen war die Siegerehrung der besten Schützen des gesamten Tages. Hier zeigte sich, wie selten die Höngener Schützen zur Zeit trainieren, denn sie hatten bei keiner Disziplin das nötige Können oder das ersehnte Glück, denn die ersten Preise hatten sich andere Vereine geholt. Nach dieser „Niederlage“ wurden noch einige Freundschaftsbiere getrunken, bevor die Heimreise angetreten wurde. Auf dieser wollte der Fahrer erst nicht auf die Belgier hören, die ihm den richtigen Weg zeigen wollten, um nicht durch die Umwege geleitet zu werden, jedoch musste er nach eingehendem Hupkonzert mehrer Autos, doch auf die Belgier eingehen. So hatte der Tag wieder einen lustigen Ausgang und man kam gut zu Hause an.
 
Maria Goertz
 
 

Offiziersausflug 2011

 

 

Am 28.05.2011 fand der diesjährige Offiziersausflug statt. Die Abfahrt wurde für 10:00 Uhr geplant und acht Offiziere, die dieses Jahr teilnahmen, waren pünktlich eingetroffen. Zu allem erstaunen, wurde die Mannschaft dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Taxi an den Zielort gebracht. Wie in den Jahren zuvor, wussten auch dieses Jahr die Offiziere nicht, welches Ziel der Ausflug hatte. Man konnte sich schon denken, als das Taxi Richtung den Niederlanden fuhr, dass dieser Ausflug der erste im „Ausland“ sein wird. An einem Rastplatz der Autobahn wurde nach einer halben Stunde eine Pause eingelegt, und der Organisator versorgte die Mannschaft mit belegten Brötchen und Wasser oder Cola. Die Aussicht am Rastplatz war schön, auch wenn es zu beginn des Tages noch relativ bewölkt und dadurch frisch war.

Nach weiteren 30 Minuten, stand das Ziel der Fahrt endlich fest, und das Taxi entließ die Offiziere auf dem Vrijthof in Maastricht, Niederlanden. Durch die anstrengende, stundenlange Taxifahrt, mussten sich die Offiziere erstmals entspannen. Auf dem Weg zum Café, wo man zur Stärkung ein paar Bier trinken musste, gerieten die Offiziere in eine Prozession. Da der erste Zugführer immer der neugierigste der Gruppe ist, sprach er jemanden aus der Prozession an und wir erfuhren, dass eine Wallfahrt stattfand an der 1500 Personen teilnahmen. Die Mannschaft schlängelte sich vorsichtig durch die Menge, denn auf das Ende der Prozession zu warten, hätte verdurstende Verluste gegeben.

Nachdem man sich ca. 2 Stunden im Café gestärkt hatte, sollten alle den knurrenden Magen besänftigen und eine Kleinigkeit essen. Auf dem Weg zum nächsten Markt, suchten zwei Gruppenmitglieder verzweifelt eine Möglichkeit um an Schokolade zu kommen. Jedoch gab es kein Kiosk in der Nähe, an dem man etwas dieser Art kaufen konnte, somit musste man sich mit Pommes, Fisch oder Frikadellen etc. behelfen. Um 14:00 Uhr versammelten sich wieder alle Teilnehmer und wurden vom Organisator auf eine Rundreise in einem Solarbus eingeladen. Das war der kulturelle Part, der immer Pflicht bei diesen Ausflügen ist. Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten und man konnte einer Frauenstimme in Niederländisch oder einer Männerstimme in Englisch folgen, die über Lautsprecher zu den einzelnen Stationen der Fahrt etwas erzählte. Da alle Offiziere der niederländischen Sprache soweit zumindest Mächtig sind um die Sprache zu verstehen, verzichtete man auf die schriftliche Deutsche Übersetzung. Einer der Offiziere musste jedoch aus der Reihe tanzen, in dem er die Gespräche der anderen Teilnehmer störte, mit ständigem “ Schhhhh, seit doch mal bitte leise.“ oder „Ich kann nichts mehr verstehen…“. Die angesprochenen Offiziere hielten Kriegsrat ab und beschlossen, bei der nächsten Fahrt diesen Offizier in ein anderes Abteil zu versetzen, damit sie wieder ungestört reden konnten. Um seinen schlechten Ruf wieder zu verbessern, besorgte der Offizier bei anderen Mitreisenden Lakritze. Nun, es war keine Schokolade, aber immerhin etwas zum naschen.

Nach dem kulturellen Angebot, begaben sich die acht zu einem kleinen Hafen innerhalb der Stadt, um dort ungestört etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Wie das bei jedem Ausflug dieser Art so war, kannte keiner den Weg, man verlief sich in der „fremden“ Stadt. Bei den versuchen einige Passanten den richtigen Weg zu entlocken wurde man in verschiedene Richtungen delegiert. Das traurige an dieser Situation war, das keinem der Offiziere die große Stadtkarte bewusst wurde, die direkt vor deren Nase hing. Der Hafen wurde trotz aller Schwierigkeiten gefunden, doch war hier die Speisekarte sehr exklusiv, dass man stillschweigend einen bürgerlicheren Ort aufsuchte.

An den Maas Cafés und Restaurants ließ man es sich noch einmal gut gehen, mit Steak, Schnitzel und Pommes. Auch durfte das kühle Getränk nicht fehlen, denn im Gegensatz zum Morgen, wurde der Tag doch angenehm warm und hier und da entdeckte ein Offizier, dass er sich schon verbrannt hatte. Zum Abschluss des Tages verbrachte man noch einige Stunden in dem Cafés am Vrijthof und von dort aus ging die Fahrt um 22:00 Uhr wieder Richtung Heimat.  

 

Maria Goertz

 

 

 


die Unterverzeichnisse

 

 

 

 

 
 
Auch in diesem Jahr unternahm das Offiziercorps der St. Johannes Baptist Schützenbruderschaf Höngen  einen Ausflug ganz besonderer Art. Nachdem der erste Zugführer das Corps 2008 als erstes Ausflugsziel nach Düsseldorf einlud, eine Stadtführung und eine Brauereibesichtigung arrangierte, der damalige Präsident  2009 die Offiziere unter den Kölner Dom führen ließ, hat die einzige Frau an Bord, die Schließerin und amtierende Königin ihre Jungs in das nahe gelegene Aachen fahren lassen, um dort einen ganz besonderen Tag zu verbringen.
Zur Stärkung erhielten alle Offiziere zunächst ein Lunchpaket, welches zugleich die Zugfahrt von einer halben Stunde verringerte und die Männer in bessere Laune versetzte.  Da jeder Ausflug nicht nur die spaßige Seite der Mitfahrenden erheitern sollte, sondern auch die intellektuelle Seite eines jeden fordern muss, gab es auch dieses Jahr wieder eine Stadtführung. Da Aachen nicht weit von uns entfernt liegt, und jeder schon mehr als einmal in dieser Stadt, im Dom oder im Rathaus gewesen ist, musste diese Führung etwas Besonderes werden. Nach vielen Überlegungen, hat die Königin den Vogel abgeschossen. Einzige Frau, da lässt sich ja was draus machen…
Für die Männergruppe gab es eine Stadtführung besonderer Art. „Auf den Spuren berühmter Frauen aus Aachen“. Das hatte noch keiner gehört. Nachdem man nun das erste Bier getrunken hatte, wurde sich am Sammelplatz mit der Tourführerin getroffen. Diese war entsetzt, da diese Führung ausschließlich von Frauen gebucht wurde und sie ganz aus dem Konzept brachte. Sie bot mehr als einmal an, eine andere Führung zu machen, aber die Offiziere standen hinter ihrer Schließerin und hatten den größten Spaß an dieser außergewöhnlichen Führung. Man lernte etwas über die Frauen Karls des Großen, die Hexenverfolgung und die Gewandmadonna im Aachener Dom. Mit dabei, der froschgrüne Schirm, der bis zu diesem Zeitpunkt die Gruppe beisammen hielt.
Während und nach der Führung wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Denn bei dem einen oder anderen Bierchen schmeckt das Essen im Goldenen Schwan umso besser. Nach der Stärkung besuchte das Offizierscorps noch einige Lokale auf, um in der schönen Stimmung des Tages zu bleiben. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof, hatte der Schirm ausgedient, die Gruppe hatte den Tag überstanden. Noch ein paar Telefonate, damit man vom Ankunftsbahnhof nach Hause kam, einen letzten Burger und natürlich alle noch mal auf die Toilette. Dann der Schock, der Zug war schon da, alle rannten, alle liefen. Drei Offiziere hatten sich wagemutig in die Türen gestürzt, diese aufgehalten bis der Chaffner kam.Wenn jetzt einer fehlte war es nicht mehr so schlimm, ein bisschen Schwund ist immer.
Maria Goertz
 
 

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